5 beste Object Storage Anbieter für App Uploads in 2026

5 beste Object Storage Anbieter für App Uploads in 2026

Jonas Scholz - Co-Founder von sliplane.ioJonas Scholz
4 min

App-Uploads sehen harmlos aus, bis echte Nutzer kommen. Dann werden Bilder gelesen, PDFs exportiert, Thumbnails generiert und Dateien wieder heruntergeladen.

Für Uploads brauchst du deshalb nicht nur Storage. Du brauchst vorhersehbare Kosten, gute SDK-Unterstützung und eine API, die deine App einfach nutzen kann.

Schnellvergleich

AnbieterWarum anschauen?Am besten fürAchte auf
Sliplanedeutscher Storage, keine per-Bucket/Egress/Request-GebührenApps, Uploads, Backupsweniger Storage-Klassen
Cloudflare R2keine Egress-Gebühren und starkes Cloudflare-Ökosystemöffentliche Assets, CDN-nahe Workloads, Teams mit Cloudflare-SetupRequest-Kosten und Datenstandort genau prüfen
DigitalOcean Spacessimple Buckets mit bekanntem Developer-WorkflowDigitalOcean-Apps, kleine Teams, CDN-nahe Assetsinkludierter Transfer hat Grenzen
Backblaze B2günstiger TB-Storage und sehr beliebt für BackupsBackups, Archive, große DatenmengenEgress ist nur bis zum 3-fachen Storage-Volumen inklusive
AWS S3der Standard mit riesigem Feature-SetEnterprise, AWS-native Workloads, komplexe PoliciesPricing und Account-Setup sind schnell komplex

1. Sliplane Object Storage

Sliplane Object Storage ist S3-kompatibler Object Storage für Apps, Uploads, Backups, Exporte und generierte Dateien.

Sliplane ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin. Object Storage ist in Deutschland verfügbar und kostet 5 EUR pro 250 GB pro Monat, zzgl. USt. Das erste GB ist kostenlos. Es gibt keine Request-Gebühren, keine Ingress-Gebühren und keine Egress-Gebühren.

Sliplane berechnet außerdem keine Gebühren pro Bucket. Du kannst Uploads, Backups, Staging-Assets und Kundendateien sauber in getrennte Buckets legen, ohne dass dadurch eine neue Gebührenzeile entsteht.

Du bekommst S3-Kompatibilität, scoped Access Keys, Versioning, Object Locking und Bucket-Management direkt neben deiner App-Plattform.

Nimm Sliplane, wenn:

  • du S3-kompatiblen Storage in Deutschland willst.
  • du keine per-Bucket-Gebühren, Egress-Gebühren oder Request-Gebühren willst.
  • du Storage für Uploads, Backups, Assets oder Exporte brauchst.
  • du ein vorhersehbares Pricing willst.

Eher nicht, wenn:

  • du viele Storage-Klassen oder Deep Archive brauchst.
  • du dutzende globale Regionen brauchst.
  • du ein Hyperscaler-Feature-Set bis ins letzte Detail brauchst.
Sliplane Object Storage ausprobieren

Erstell S3-kompatiblen Storage in Deutschland ohne per-Bucket-Gebühren, ohne Egress-Gebühren, ohne Request-Gebühren und mit einfachem 5 EUR pro 250 GB Pricing.

2. Cloudflare R2

Cloudflare R2 ist oft die erste AWS-S3-Alternative, die Entwickler anschauen. Der Grund ist simpel: R2 nimmt S3s nervigste Kostenstelle raus, nämlich Egress.

R2 passt besonders gut, wenn du Cloudflare sowieso schon nutzt, Assets öffentlich auslieferst oder viel Traffic über das Cloudflare-Netzwerk läuft. Es ist S3-kompatibel und gut dokumentiert.

Nimm R2, wenn:

  • du schon stark in Cloudflare bist.
  • Egress-Kosten dein Hauptproblem sind.
  • du öffentliche Assets oder Downloads auslieferst.

Eher nicht, wenn:

  • du explizit deutschen Storage willst.
  • du Request-Gebühren komplett vermeiden willst.
  • du Storage direkt neben deiner App-Plattform haben möchtest.

3. DigitalOcean Spaces

DigitalOcean Spaces ist eine einfache Option, wenn dein Stack sowieso auf DigitalOcean läuft. Du bekommst einen gut verständlichen Bucket-Workflow und ein klares Einstiegspaket.

Spaces kostet klassisch $5/Monat inklusive 250 GiB Storage und 1 TiB Outbound Transfer. Darüber hinaus zahlst du für zusätzlichen Storage und Transfer.

Nimm DigitalOcean Spaces, wenn:

  • du schon DigitalOcean nutzt.
  • du einfache Buckets mit CDN-Option willst.
  • du ein kleines bis mittleres App-Setup hast.

Eher nicht, wenn:

  • du deutschen Storage brauchst.
  • du keine Egress-Grenzen willst.
  • du Request- und Transfer-Kosten komplett vermeiden willst.

4. Backblaze B2

Backblaze B2 ist ein Klassiker für günstigen Object Storage. Viele Backup-Tools unterstützen B2 direkt oder über die S3-kompatible API.

Im Juli 2026 liegt der öffentlich gelistete Preis bei $6.95 pro TB und Monat. Egress ist bis zum 3-fachen deines gespeicherten Volumens kostenlos, danach kostet er extra. Für Backup-Workloads ist das oft völlig okay.

Nimm Backblaze B2, wenn:

  • du günstigen Storage auf TB-Niveau willst.
  • dein Haupt-Use-Case Backups oder Archive sind.
  • du mit dem Egress-Freibetragsmodell klarkommst.

Eher nicht, wenn:

  • du Storage in Deutschland brauchst.
  • du unbegrenzt kostenlosen Egress erwartest.
  • du Storage direkt in deinem App-Dashboard willst.

5. AWS S3

AWS S3 ist der Standard, an dem sich fast alles orientiert. Wenn du jedes Feature, jede Storage-Klasse, jedes Enterprise-Policy-Detail und das größte Ökosystem willst, ist S3 schwer zu schlagen.

Für viele kleinere Apps ist S3 aber mehr Komplexität als nötig. Storage, Requests, Egress, Retrievals und Storage-Klassen können schnell zu einer Rechnung werden, die niemand gern liest.

Nimm AWS S3, wenn:

  • du AWS sowieso nutzt.
  • du das größte Feature-Set brauchst.
  • du Enterprise-Policies und viele Regionen brauchst.

Eher nicht, wenn:

  • du nur App-Uploads oder Backups speichern willst.
  • du keine Egress- und Request-Kosten willst.
  • du ein einfaches deutsches Setup suchst.

Welche Option passt zu dir?

Wenn dir das am wichtigsten ist...Nimm
Deutscher App-Storage mit einfachen KostenSliplane
Öffentliche Assets mit CloudflareCloudflare R2
DigitalOcean-AppsDigitalOcean Spaces
Backup-lastige UploadsBackblaze B2
AWS-native AppsAWS S3

Für App-Uploads ist Sliplane besonders angenehm, weil Reads, Downloads und viele kleine Requests nicht in getrennte Gebührenzeilen zerfallen.

Du bekommst einen S3-kompatiblen Bucket in Deutschland und kannst dich auf deine App konzentrieren.

App Uploads ohne Gebührenchaos?

Sliplane Object Storage ist S3-kompatibel, in Deutschland verfügbar und hat keine per-Bucket-Gebühren, keine Egress-Gebühren und keine Request-Gebühren.