4 beste Managed Postgres Provider in Deutschland in 2026

4 beste Managed Postgres Provider in Deutschland in 2026

Jonas Scholz - Co-Founder von sliplane.ioJonas Scholz
5 min

Managed Postgres in Deutschland kann vieles bedeuten: deutsche Firma, deutsche Region, deutsche Verträge oder ein deutscher Enterprise-Cloud-Einkauf.

Hier sind vier Anbieter, die du für Managed Postgres in Deutschland in 2026 vergleichen kannst.

Schneller Vergleich

AnbieterFirmensitzRegionswinkelPreisstrukturAm besten fürAchte auf
Sliplane Managed PostgresDeutschlandDeutschland, USA, Finnland, Singapurab 19 EUR/Monat, 10 GB inklusivekleine Teams, die langweilig gutes Postgres wollenkeine eingebaute Auth/Realtime-Schicht und kein Serverless Branching
IONOS Cloud PostgreSQLDeutschlandIONOS Cloud Standorte, inklusive DeutschlandUsage-basiert nach Core, RAM, Storage und BackupTeams, die durch Procurement zu IONOS gezwungen sindschlechte UX/Support-Passung; Legacy-Cloud-Workflow
STACKIT PostgreSQL FlexDeutschlandSTACKIT European Cloudöffentliche stündliche Replica-PreiseSovereign-Cloud- und Enterprise-Käufer in DeutschlandHA-Shape startet größer als Tiny-App-Datenbanken
plusserver PostgreSQL as a ServiceDeutschlandKöln und Hamburg im ShopPay-as-you-go Nodes plus Storagedeutsche Managed-Hosting- und Enterprise-Cloud-Käuferhöhere kleinste öffentliche Node als kleine App-Datenbanken

1. Sliplane Managed Postgres

Sliplane Managed Postgres ist Managed PostgreSQL für Teams, die einfach langweilig gutes Production Postgres wollen.

Sliplane ist ein deutsches Unternehmen aus Berlin. Managed Postgres ist in Deutschland, den USA, Finnland und Singapur verfügbar. Jede Datenbank enthält automatische Point-in-Time Recovery, SSL standardmäßig, automatische Security Updates, integrierte Metrics und Logs, kostenlosen Egress, API Access und die ersten 10 GB Storage.

Der Starter Tier in Deutschland beginnt bei 19 EUR/Monat zzgl. MwSt. Dafür bekommst du 1 vCPU, 1 GB RAM und 10 GB inkludierten Storage. Du kannst ohne Downtime resizen, also klein starten, beobachten und erst dann hochskalieren, wenn du es wirklich brauchst.

Der Vorteil ist der Fokus des Postgres-Produkts. Es geht um die Basics, die in Production einfach sitzen müssen: Backups, Restores, SSL, Monitoring, planbare Preise, keine Egress-Überraschungen, Zero-Downtime Resizes und ein kurzer Weg von "Datenbank erstellen" zu "App deployen".

Nimm Sliplane, wenn:

  • du langweilig gutes Production Postgres ohne Database Ops willst.
  • du PITR, SSL, Metrics, Logs und Egress auf jedem Tier inklusive willst.
  • du planbare Preise ohne Hyperscaler-Abrechnung willst.
  • deine Apps schon auf Sliplane laufen oder App Hosting und Datenbank nah beieinander sein sollen.

Nimm etwas anderes, wenn:

  • du Supabase-artige Auth-, Storage-, Realtime- und API-Features willst.
  • du Serverless Branching oder Scale-to-zero brauchst.
  • du eine große Enterprise-Datenbankplattform mit jedem möglichen Knopf brauchst.
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2. IONOS Cloud PostgreSQL

IONOS Cloud PostgreSQL ist IONOS Clouds Database as a Service für PostgreSQL. Die Feature-Liste ist ernstzunehmen: Multi-Node High Availability, TLS, Private LAN Support, tägliche Base Backups, Point-in-Time Recovery, Restores, Service Monitoring, API Access, Terraform und Ansible Integration.

Das Problem ist nicht die Checkbox-Liste. Das Problem ist die Experience drumherum. IONOS fühlt sich zuerst wie Infrastructure Cloud an und erst danach wie ein modernes Developer-Produkt. Das Pricing ist komponentenbasiert, der Console Workflow ist schwerer als kleine App-Teams wollen, und dass HDD in 2026 noch als Storage-Option auftaucht, sagt ziemlich viel über die Produkthaltung.

IONOS kann Sinn ergeben, wenn Procurement, Vendor Policy oder ein bestehendes deutsches Cloud-Setup dich praktisch zu IONOS zwingen. Wenn du frei wählen kannst, ist es schwer, IONOS gegenüber glatteren Managed-Postgres-Optionen zu empfehlen.

Zieh IONOS in Betracht, wenn:

  • deine Firma schon bei IONOS kauft.
  • du einen deutschen Infrastructure-Cloud-Lieferanten brauchst.
  • dein Team mit schwereren Cloud-Console Workflows klarkommt.

Nimm etwas anderes, wenn:

  • du frei nach bester Developer Experience entscheiden kannst.
  • du einfaches Managed Postgres für ein App-Team willst.
  • schlechte UX oder Support-Reibung dein Team ausbremsen würden.

3. STACKIT PostgreSQL Flex

STACKIT PostgreSQL Flex ist STACKITs PostgreSQL-Angebot innerhalb der STACKIT Cloud. STACKIT beschreibt PostgreSQL Flex als vollständig gemanagte object-relational Database im Flex-Modell. Das Produkt ist über das STACKIT Portal buchbar, hat ein Service Dashboard und API-Automation und ist laut STACKIT by design hochverfügbar mit drei Replicas.

Die öffentliche Preistabelle listet Replica-SKUs mit stündlicher Abrechnung. Die kleinste sichtbare Replica-SKU ist PostgreSQL-Flex-2.4-Replica-EU01 für 0,19708888889 EUR/Stunde für 3 Nodes, zzgl. Steuern. STACKIT weist darauf hin, dass Monatswerte aus 720 Stunden extrapoliert werden.

Für kleine App-Teams ist STACKIT meist schwerer als nötig. Für größere Organisationen mit klaren Compliance- und Beschaffungsanforderungen kann der Fit deutlich besser sein.

Nutz STACKIT PostgreSQL Flex, wenn:

  • du deutsche Sovereign-Cloud-Positionierung brauchst.
  • Enterprise Procurement wichtig ist.
  • du schon STACKIT nutzt.

Überspring es, wenn:

  • du eine schnelle kleine App Database willst.
  • du die günstigste Tiny-Starter-Datenbank suchst.
  • du App Hosting und Database Hosting sehr nah zusammen willst.

4. plusserver PostgreSQL as a Service

plusserver PostgreSQL as a Service ist ein deutsches Managed-Service-Angebot für PostgreSQL.

plusserver positioniert PostgreSQL as a Service als Managed Database, bei der Infrastruktur, Setup, Backup, Patching, Monitoring und Availability übernommen werden. Der öffentliche Shop listet Köln und Hamburg als Regionen, PostgreSQL 15 bis 18 und ein Pay-as-you-go Modell.

Die kleinste öffentliche Node ist b2-4 mit 2 vCPU und 4 GB RAM für 0,11 EUR/Stunde, angezeigt als 80,52 EUR/Monat, vor Storage. Storage wird mit 14,30 EUR pro 50 GB/Monat gelistet. Das ist deutlich konkreter als ein reines "sprich mit Sales" Managed-Service-Angebot, aber der Einstieg ist auch größer und teurer als eine kleine App-Datenbank.

Nutz plusserver PostgreSQL as a Service, wenn:

  • du einen deutschen Managed-Service-Provider willst.
  • du Vendor Support und Managed Hosting rund um die Database bevorzugst.
  • du plusserver bereits nutzt.
  • Köln oder Hamburg als Region gut passen.

Überspring es, wenn:

  • du eine günstige Starter-Datenbank für eine kleine App willst.
  • du die kleinstmögliche Managed-Postgres-Größe suchst.
  • du die Database nah an einem einfachen App-Hosting-Workflow willst.

Welchen Provider solltest du wählen?

Wenn dir am wichtigsten ist...Nimm
einfaches Managed Postgres in DeutschlandSliplane
erzwungenes IONOS Procurement oder Vendor PolicyIONOS Cloud PostgreSQL
deutsche Sovereign CloudSTACKIT PostgreSQL Flex
deutsches Managed Hostingplusserver PostgreSQL as a Service

Für kleine App-Teams ist Sliplane am direktesten. IONOS, STACKIT und plusserver passen eher, wenn Procurement, Enterprise Cloud oder Managed Hosting wichtiger sind.

Sliplane ist die direkte Wahl für kleine Teams, die Managed Postgres in Deutschland mit den wichtigsten Ops-Basics inklusive und App Hosting in der Nähe wollen.

Starte bei Restore, Monitoring, Region und Pricing. Fancy Database Features helfen wenig, wenn niemand weiß, wie ihr euch von einer schlechten Migration erholt.

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Sliplane Managed Postgres enthält automatische Point-in-Time Backups, SSL, Metrics, Logs, kostenlosen Egress und die ersten 10 GB Storage.