5 AWS RDS Postgres Alternativen in 2026

5 AWS RDS Postgres Alternativen in 2026

Jonas Scholz - Co-Founder von sliplane.ioJonas Scholz
6 min

AWS RDS for PostgreSQL ist eine sichere Enterprise-Wahl, aber nicht immer die beste Wahl für kleine Teams. Config-Fläche und Pricing haben viele Dimensionen.

Hier sind fünf AWS RDS Postgres Alternativen für 2026.

Schneller Vergleich

AnbieterRegionswinkelPreisstrukturAm besten fürAchte auf
Sliplane Managed PostgresDeutschland, USA, Finnland, Singapurab 19 EUR/Monat, 10 GB inklusivekleine Teams, die langweilig gutes Postgres wollenkeine eingebaute Auth/Realtime-Schicht und kein Serverless Branching
IONOS Cloud PostgreSQLIONOS Cloud Standorte, inklusive DeutschlandUsage-basiert nach Core, RAM, Storage und BackupTeams, die durch Procurement zu IONOS gezwungen sindschlechte UX/Support-Passung; Legacy-Cloud-Workflow
Google Cloud SQL for PostgreSQLGoogle Cloud Regionen, inklusive FrankfurtUsage-basiert über Instance, Storage, Backups und NetworkingTeams, die tief in Google Cloud steckengut, aber teuer außerhalb des GCP-Ökosystems
Azure Database for PostgreSQLAzure Regionen, inklusive Germany North und Germany West Centralstündliche Compute-Kosten plus Storage, Backup Storage und Network EgressTeams, die tief in Azure steckengut, aber teuer außerhalb des Azure-Ökosystems
Crunchy BridgeCloud-agnostisches Public-Cloud DeploymentPay-as-you-go pro Minute; Backups und Egress inklusiveTeams, die Postgres-Spezialistensupport wollenSpezialistenprodukt, keine App-Plattform

1. Sliplane Managed Postgres

Sliplane Managed Postgres ist Managed PostgreSQL für Teams, die einfach langweilig gutes Production Postgres wollen.

Sliplane ist ein deutsches Unternehmen aus Berlin. Managed Postgres ist in Deutschland, den USA, Finnland und Singapur verfügbar. Jede Datenbank enthält automatische Point-in-Time Recovery, SSL standardmäßig, automatische Security Updates, integrierte Metrics und Logs, kostenlosen Egress, API Access und die ersten 10 GB Storage.

Der Starter Tier in Deutschland beginnt bei 19 EUR/Monat zzgl. MwSt. Dafür bekommst du 1 vCPU, 1 GB RAM und 10 GB inkludierten Storage. Du kannst ohne Downtime resizen, also klein starten, beobachten und erst dann hochskalieren, wenn du es wirklich brauchst.

Der Vorteil ist der Fokus des Postgres-Produkts. Es geht um die Basics, die in Production einfach sitzen müssen: Backups, Restores, SSL, Monitoring, planbare Preise, keine Egress-Überraschungen, Zero-Downtime Resizes und ein kurzer Weg von "Datenbank erstellen" zu "App deployen".

Nimm Sliplane, wenn:

  • du langweilig gutes Production Postgres ohne Database Ops willst.
  • du PITR, SSL, Metrics, Logs und Egress auf jedem Tier inklusive willst.
  • du planbare Preise ohne Hyperscaler-Abrechnung willst.
  • deine Apps schon auf Sliplane laufen oder App Hosting und Datenbank nah beieinander sein sollen.

Nimm etwas anderes, wenn:

  • du Supabase-artige Auth-, Storage-, Realtime- und API-Features willst.
  • du Serverless Branching oder Scale-to-zero brauchst.
  • du eine große Enterprise-Datenbankplattform mit jedem möglichen Knopf brauchst.
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2. IONOS Cloud PostgreSQL

IONOS Cloud PostgreSQL ist IONOS Clouds Database as a Service für PostgreSQL. Die Feature-Liste ist ernstzunehmen: Multi-Node High Availability, TLS, Private LAN Support, tägliche Base Backups, Point-in-Time Recovery, Restores, Service Monitoring, API Access, Terraform und Ansible Integration.

Das Problem ist nicht die Checkbox-Liste. Das Problem ist die Experience drumherum. IONOS fühlt sich zuerst wie Infrastructure Cloud an und erst danach wie ein modernes Developer-Produkt. Das Pricing ist komponentenbasiert, der Console Workflow ist schwerer als kleine App-Teams wollen, und dass HDD in 2026 noch als Storage-Option auftaucht, sagt ziemlich viel über die Produkthaltung.

IONOS kann Sinn ergeben, wenn Procurement, Vendor Policy oder ein bestehendes deutsches Cloud-Setup dich praktisch zu IONOS zwingen. Wenn du frei wählen kannst, ist es schwer, IONOS gegenüber glatteren Managed-Postgres-Optionen zu empfehlen.

Zieh IONOS in Betracht, wenn:

  • deine Firma schon bei IONOS kauft.
  • du einen deutschen Infrastructure-Cloud-Lieferanten brauchst.
  • dein Team mit schwereren Cloud-Console Workflows klarkommt.

Nimm etwas anderes, wenn:

  • du frei nach bester Developer Experience entscheiden kannst.
  • du einfaches Managed Postgres für ein App-Team willst.
  • schlechte UX oder Support-Reibung dein Team ausbremsen würden.

3. Google Cloud SQL for PostgreSQL

Google Cloud SQL for PostgreSQL ist Googles Managed PostgreSQL Service. Er ist stark, wenn deine App ohnehin schon auf Google Cloud gebaut ist.

Die guten Seiten sind genau das, was du von GCP erwartest: Integration mit Cloud Run, GKE, Compute Engine, IAM, VPC Networking, Monitoring, Backups, Read Replicas, Maintenance Controls und dem größeren Google-Cloud-Ökosystem.

Der Haken sind Kosten und Ecosystem Fit. Cloud SQL ist gut, aber teuer genug, dass es als Standalone-Postgres-Wahl selten Sinn ergibt. Wenn du nicht schon im GCP-Ökosystem bist, bezahlst du viel Cloud-Plattform-Komplexität, ohne besonders viel davon zu profitieren.

Nutz Google Cloud SQL for PostgreSQL, wenn:

  • dein App Stack schon Google-Cloud-native ist.
  • du GCP IAM, Networking, Monitoring oder Compliance Integration brauchst.
  • dein Team Google Cloud Operations gut kennt.

Nimm etwas anderes, wenn:

  • du nur Managed Postgres für eine normale App brauchst.
  • du nicht schon auf GCP festgelegt bist.
  • du planbare startupfreundliche Preise willst.

4. Azure Database for PostgreSQL

Azure Database for PostgreSQL ist Microsofts Managed PostgreSQL Service. Er passt gut, wenn der Rest der Firma ohnehin schon auf Azure läuft.

Azure gibt dir die erwartete Enterprise-Cloud-Form: Regionen, Private Networking, Microsoft Identity Integration, Monitoring, Backup-Konfiguration, Scaling Controls, Availability Optionen und einen Procurement-Pfad, den viele größere Organisationen schon kennen.

Wie bei Google Cloud SQL ist die Frage nicht, ob Azure Database for PostgreSQL kann. Kann es. Die Frage ist, ob du Azure wirklich brauchst. Wenn du nicht schon im Microsoft/Azure-Ökosystem bist, sind Kosten und Plattformkomplexität für normales App Postgres schwer zu rechtfertigen.

Nutz Azure Database for PostgreSQL, wenn:

  • deine Firma schon Azure-native ist.
  • Microsoft Identity, Networking, Procurement oder Compliance Integration wichtig sind.
  • dein Team Azure Operations Erfahrung hat.

Nimm etwas anderes, wenn:

  • du nur eine straightforward Managed-Postgres-Datenbank brauchst.
  • Azure nicht schon Teil deiner Infrastruktur ist.
  • du ein simpleres developer-facing Produkt willst.

5. Crunchy Bridge

Crunchy Bridge ist fully managed Postgres von Crunchy Data, einem Unternehmen mit tiefer Postgres-Glaubwürdigkeit.

Der Pitch ist Database Specialist, nicht App Platform. Crunchy Bridge ist interessant, wenn du Expert Support, ernsthafte Database Features, PostGIS/Extensions, High Availability Optionen, Read Replicas, Private Networking und einen Provider willst, der primär in Postgres denkt.

Ohne starkes Firsthand-Produktsignal ist Crunchy Bridge am besten als Specialist Option zu behandeln: evaluieren, wenn Support-Qualität und Postgres-Tiefe wichtiger sind als ein simpler App-Deployment-Workflow.

Nutz Crunchy Bridge, wenn:

  • du Postgres-Spezialisten willst.
  • Support-Qualität und Database-Tiefe wichtig sind.
  • dein Team ein database-first Produkt will, keine App-Plattform.

Nimm etwas anderes, wenn:

  • du Managed Postgres nah an App Hosting willst.
  • du den simpelsten Small-Team-Workflow suchst.
  • du einen Anbieter mit Hauptsitz in Deutschland willst.

Welchen Provider solltest du wählen?

Wenn dir am wichtigsten ist...Nimm
einfaches Managed Postgres in DeutschlandSliplane
erzwungenes IONOS Procurement oder Vendor PolicyIONOS Cloud PostgreSQL
tiefes Google-Cloud-SetupGoogle Cloud SQL for PostgreSQL
tiefes Azure-SetupAzure Database for PostgreSQL
Postgres-SpezialistensupportCrunchy Bridge

RDS ist stark, wenn du schon in AWS lebst. Alternativen sind besser, wenn du einfachere Ops, EU/deutschen Anbieterfit oder Database-Spezialistensupport brauchst.

Sliplane ist die direkte Wahl für kleine Teams, die Managed Postgres in Deutschland mit den wichtigsten Ops-Basics inklusive und App Hosting in der Nähe wollen.

Starte bei Restore, Monitoring, Region und Pricing. Fancy Database Features helfen wenig, wenn niemand weiß, wie ihr euch von einer schlechten Migration erholt.

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