
5 großartige Wege DocuSeal zu deployen in 2026
Atakan ÖztarakDu suchst den besten Weg, DocuSeal, die Open-Source Dokumenten-Signatur-Plattform, zu deployen? Egal ob du ein schnelles Setup für die Produktion brauchst, volle Kontrolle über deine Infrastruktur haben möchtest oder einfach nur lokal testen willst: es gibt eine Option für dich.
DocuSeal ist eine leistungsstarke Alternative zu teuren SaaS-Lösungen wie DocuSign und HelloSign. Das Beste daran? Du hast mehrere Deployment-Optionen je nach deinen Bedürfnissen, Budget und technischem Know-how.
In diesem Guide zeige ich dir 5 verschiedene Wege, DocuSeal zu deployen, vom einfachsten One-Click-Deployment bis hin zu Enterprise-Grade Kubernetes-Setups. Du willst die schnelle Zusammenfassung? Spring zur Vergleichstabelle am Ende.
Lass uns loslegen!
1. Sliplane — Der einfache Weg
Wenn du den einfachsten und kostengünstigsten Weg suchst, DocuSeal in Produktion selbst zu hosten, ist Sliplane deine Antwort. Deploye DocuSeal in unter 30 Sekunden mit nur wenigen Klicks. Kein Server-Management, keine Docker-Kenntnisse erforderlich.
So schnell geht's:
Sliplane ist eine Platform-as-a-Service (PaaS), die auf Hetzners Infrastruktur aufbaut und dir das Beste aus beiden Welten bietet: Benutzerfreundlichkeit und günstige Preise.
So funktioniert's:
- Registriere dich bei sliplane.io (kostenloser GitHub-Login)
- Erstelle einen Server (oder nutze den kostenlosen 48-Stunden-Testserver)
- Klicke auf "Deploy Service" → Wähle das DocuSeal-Preset
- Fertig! Deine DocuSeal-Instanz ist live mit automatischem HTTPS
| Kategorie | Bewertung |
|---|---|
| Komplexität | Sehr einfach: Keine technischen Kenntnisse erforderlich |
| Preis | 9€/Monat pauschal, keine Gebühren pro Unterschrift |
| Anpassbarkeit | Mittel: Umgebungsvariablen, Volumes, Domains |
Vorteile:
- ✅ One-Click-Deployment: Keine Docker- oder Server-Kenntnisse nötig
- ✅ Fester Preis: 9€/Monat pauschal, keine Überraschungen
- ✅ Automatisches HTTPS: SSL-Zertifikate werden für dich verwaltet
- ✅ Einfache Updates: One-Click-Redeploy zum Aktualisieren
Nachteile:
- ❌ Keine dauerhafte kostenlose Stufe: Nur 48-Stunden-Testversion
Ideal für: Entwickler, Startups und kleine Unternehmen, die DocuSeal in Produktion betreiben wollen ohne DevOps-Aufwand.
2. Selbst gehostet auf einem VPS — Der DIY-Weg

Für Entwickler, die volle Kontrolle lieben und die absolut niedrigsten Kosten wollen, ist das Selbst-Hosten von DocuSeal auf einem Virtual Private Server (VPS) der richtige Weg. Anbieter wie Hetzner, DigitalOcean oder Linode bieten günstige Server, auf denen du DocuSeal mit Docker betreiben kannst.
So funktioniert's:
- Miete einen VPS (z.B. Hetzner CX23 für ~3€/Monat)
- Installiere Docker und Docker Compose
- Richte einen Reverse Proxy (Caddy oder Nginx) für HTTPS ein
- Deploye DocuSeal mit Docker Compose
- Konfiguriere DNS und SSL-Zertifikate
Wir haben eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Screenshots: DocuSeal auf einem Hetzner Ubuntu Server selbst hosten
| Kategorie | Bewertung |
|---|---|
| Komplexität | Fortgeschritten: Docker, Linux, Netzwerk-Kenntnisse |
| Preis | 3-10€/Monat (günstigste Option) |
| Anpassbarkeit | Hoch: Voller SSH-Zugang, jede Konfiguration |
Vorteile:
- ✅ Günstigste Option: Ab 3-5€/Monat bei Hetzner
- ✅ Volle Kontrolle: SSH-Zugang, eigene Konfigurationen, jedes OS
- ✅ Kein Vendor Lock-in: Wechsle jederzeit zu einem anderen Anbieter
- ✅ Wertvolle Skills lernen: Ideal zum DevOps-Verständnis
Nachteile:
- ❌ Manuelle Einrichtung erforderlich: Docker, Reverse Proxy, SSL, Firewall
- ❌ Du kümmerst dich um alles: Updates, Backups, Sicherheitspatches
- ❌ Zeitaufwand: Ersteinrichtung dauert 30-60 Minuten
- ❌ Debugging liegt bei dir: Kein Support wenn etwas kaputt geht
Ideal für: Entwickler mit Linux/Docker-Erfahrung, die maximale Kostenersparnis wollen und gerne ihre eigene Infrastruktur verwalten.
3. Lokale Entwicklung — Der Test-Weg
Du musst DocuSeal testen oder Integrationen entwickeln? Es lokal auf deinem Laptop auszuführen ist der schnellste Weg zum Starten. Kein Server nötig, keine Kosten.
So funktioniert's:
# Mit Docker (ein Befehl!)
docker run -d -p 3000:3000 -v docuseal_data:/data docuseal/docuseal:2.2.9
# Öffne http://localhost:3000
Oder mit Docker Compose, erstelle eine compose.yml:
services:
docuseal:
image: docuseal/docuseal:2.2.9
ports:
- "3000:3000"
volumes:
- docuseal_data:/data
volumes:
docuseal_data:
Dann starte:
docker compose up -d
| Kategorie | Bewertung |
|---|---|
| Komplexität | Einfach: Nur Docker-Installation nötig |
| Preis | Kostenlos, keine Hosting-Kosten |
| Anpassbarkeit | Hoch: Volle lokale Kontrolle |
Vorteile:
- ✅ Komplett kostenlos: Keine Hosting-Kosten
- ✅ Sofortiges Setup: Ein Befehl zum Starten
- ✅ Ideal zum Testen: Experimentieren ohne Konsequenzen
- ✅ Entwicklerfreundlich: API-Integrationen lokal testen
Nachteile:
- ❌ Nicht für Produktion: Dein Laptop ist kein Server
- ❌ Kein öffentlicher Zugang: Andere können nicht auf deine Instanz zugreifen
- ❌ Datenverlust-Risiko: Wenn du vergisst, Volumes zu persistieren
- ❌ Ressourcenverbrauch: Nutzt CPU/RAM deines Laptops
Ideal für: Entwickler, die DocuSeal testen, Integrationen entwickeln oder Features evaluieren wollen, bevor sie sich für eine Hosting-Lösung entscheiden.
4. Kubernetes — Der Enterprise-Weg
Für Organisationen mit bestehender Kubernetes-Infrastruktur oder solche, die Enterprise-Grade Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit brauchen, ist das Deployen von DocuSeal auf K8s eine Option.
Aber bevor du diesen Weg gehst: Lies unseren Artikel darüber, warum Kubernetes wahrscheinlich nichts für dich ist. Für die meisten Teams ist es massiver Overkill. Schau dir auch Docker vs Kubernetes an, um die wichtigsten Unterschiede zu verstehen.
So funktioniert's:
apiVersion: apps/v1
kind: Deployment
metadata:
name: docuseal
spec:
replicas: 2
selector:
matchLabels:
app: docuseal
template:
metadata:
labels:
app: docuseal
spec:
containers:
- name: docuseal
image: docuseal/docuseal:2.2.9
ports:
- containerPort: 3000
volumeMounts:
- name: docuseal-data
mountPath: /data
volumes:
- name: docuseal-data
persistentVolumeClaim:
claimName: docuseal-pvc
---
apiVersion: v1
kind: Service
metadata:
name: docuseal
spec:
selector:
app: docuseal
ports:
- port: 80
targetPort: 3000
type: ClusterIP
Du brauchst außerdem:
- Persistent Volume Claims für Datenspeicherung
- Ingress Controller für HTTPS
- Optional: PostgreSQL separat deployed für Skalierbarkeit
| Kategorie | Bewertung |
|---|---|
| Komplexität | Sehr komplex: K8s-Expertise erforderlich |
| Preis | 70-200€+/Monat (Managed K8s-Cluster sind nicht günstig) |
| Anpassbarkeit | Sehr hoch: Volle Infrastruktur-Kontrolle |
Vorteile:
- ✅ Hochverfügbarkeit: Mehrere Replicas, Auto-Healing
- ✅ Enterprise-ready: Passt in bestehende K8s-Workflows
- ✅ Infrastructure as Code: GitOps-freundliche Deployments
Nachteile:
- ❌ Massiver Overkill für die meisten — Du brauchst das wahrscheinlich nicht
- ❌ Komplexes Setup: Erfordert K8s-Expertise
- ❌ Teuer: Managed K8s-Cluster sind nicht günstig
- ❌ Operativer Overhead: Mehr bewegliche Teile = mehr kann kaputt gehen
Ideal für: Große Unternehmen mit dedizierten DevOps-Teams, die bereits Kubernetes betreiben und DocuSeal in ihre bestehende Infrastruktur integrieren müssen.
5. DocuSeal SaaS — Die offizielle Cloud

Du willst gar nicht selbst hosten? DocuSeal.com bietet einen eigenen Managed-Cloud-Service an. Sie kümmern sich um alles: Hosting, Updates, Backups und Support.
So funktioniert's:
- Registriere dich bei docuseal.com
- Wähle einen Plan
- Beginne mit dem Erstellen und Versenden von Dokumenten
| Kategorie | Bewertung |
|---|---|
| Komplexität | Sehr einfach: Einfach anmelden und nutzen |
| Preis | ab $13/Monat pro Nutzer (teuerste Option) |
| Anpassbarkeit | Niedrig: Beschränkt auf das Angebot |
Vorteile:
- ✅ Keine Wartung: Das DocuSeal-Team kümmert sich um alles
- ✅ Offizieller Support: Direkte Hilfe von den Machern
- ✅ Immer aktuell: Automatische Updates mit neuesten Features
- ✅ Kostenlose Stufe verfügbar: Limitierter Free-Plan zum Testen
Nachteile:
- ❌ Teuerste Option: Bezahlpläne starten bei $13/Monat pro Nutzer
- ❌ Pro-Nutzer-Preise: Kosten skalieren mit Teamgröße
- ❌ Daten auf deren Servern: Weniger Kontrolle über Datenstandort
- ❌ Nutzungslimits: Dokumentenlimits bei niedrigeren Stufen
Ideal für: Teams, die keine technische Verantwortung wollen und bereit sind, Premium-Preise für ein vollständig verwaltetes Erlebnis mit offiziellem Support zu zahlen.
Vergleichstabelle
Hier eine schnelle Zusammenfassung zur Entscheidungshilfe:
| Feature | Sliplane | VPS (Selbst gehostet) | Lokal | Kubernetes | DocuSeal SaaS |
|---|---|---|---|---|---|
| Komplexität | Sehr einfach | Fortgeschritten | Einfach | Sehr komplex | Sehr einfach |
| Setup-Zeit | 30 Sekunden | 30-60 Minuten | 1 Minute | Stunden/Tage | 5 Minuten |
| Monatliche Kosten | ab 9€ | 3-10€ | Kostenlos | 70-200€+ | ab $13/Nutzer |
| Anpassbarkeit | Mittel | Hoch | Hoch | Sehr hoch | Niedrig |
| Wartung | Verwaltet | Du kümmerst dich | N/A | Du kümmerst dich | Verwaltet |
| HTTPS/SSL | Automatisch | Manuelles Setup | N/A | Manuelles Setup | Automatisch |
| Updates | Ein Klick | Manuell | Manuell | Manuell | Automatisch |
| Skalierbarkeit | Gut | Manuell | N/A | Exzellent | Gut |
| Datenkontrolle | Dein Server | Volle Kontrolle | Volle Kontrolle | Volle Kontrolle | Deren Server |
| Ideal für | Die meisten | DIY-Enthusiasten | Testen | Enterprises | Nicht-technische |
Welche solltest du wählen?
Lass es mich einfach machen:
- Willst du die beste Balance aus Einfachheit und Kosten? → Sliplane: One-Click-Deploy, 9€/Monat, kein DevOps nötig
- Willst du die absolut günstigste Option? → VPS Selbst-Hosting: 3-5€/Monat, aber du verwaltest alles
- Willst du es nur testen? → Lokales Docker: Kostenlos, sofort, keine Verpflichtung
- Betreibst du ein großes Unternehmen mit K8s? → Kubernetes: Nur wenn du bereits die Expertise hast
- Willst du keine Infrastruktur anfassen? → DocuSeal SaaS: Premium zahlen für null Wartung
Für 90% der Nutzer bietet Sliplane das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: produktionsreifes Deployment in 30 Sekunden, planbare Preise und null Server-Management. Du bekommst die Kostenvorteile des Selbst-Hostings ohne die Kopfschmerzen.
Cheers, Atakan